Rezension und Buchempfehlung:
Stephen King‘s: The Outsider
-unbezahlte Werbung-
Mein
erster King im Original und ich bin mehr als begeistert!
Bevor
ich euch jetzt aber mit meinen Leseeindrücken erschlage, gibt es erstmal „Zahlen,
Daten, Fakten“:
Ich habe
das am 22.05.2018 bei Scribner erschienene Hardcover mit 576 Seiten gelesen. So
sieht es aus:
Klappentext:
An
unspeakable crime.
An abundance of evidence.
A confounding investigation.
An eleven-year-old boy’s violated corpse is found in a town park. Eyewitnesses
and fingerprints point unmistakably to one of Flint City’s most popular
citizens. He is Terry Maitland, Little League coach, English teacher, husband,
and father of two girls. Detective Ralph Anderson, whose son Maitland once
coached, orders a quick and very public arrest. The case seems ironclad, especially when Anderson an the district attorney are able to add DNA evidence to go with the fingerprints and witnesses. But Maitland has an alibi, and it turns out that his story has incontrovertible evidence of its own.
How can two opposing stories be true? What happens to a familiy when an accusation of this magnitude is delivered? Wehn must reason or rationality be abandoned in order to explain the inexplicable?
As the investigation expands and horrifying answers begin to emerge, King’s
propulsive story kicks into high gear, generating strong tension and almost
unbearable suspense. Terry Maitland seems like a nice guy, but is he wearing
another face? When the answer comes, it will shock you as only Stephen King
can.
In
Deutschland wird The Outsider am 27.08.2018 im Heyne Verlag erscheinen. Die Ausgabe
hat meines Wissens nach 752 Seiten und wird 26 € kosten.
Und jetzt geht’s dann endlich los mit meiner persönlichen Lesemeinung – natürlich spoilerfrei:
The
Outsider reiht sich ein in meine King-Favoriten-Reihe. Der Schreibstil ist so
grandios wie immer. Es auf englisch zu lesen, ist mir überhaupt nicht
schwergefallen und es hat sich schon nach den ersten Zeilen für mich angefühlt
wie ein „echter King“. Darauf war ich im Vorfeld sehr gespannt. Schließlich kenne
ich King ja bis jetzt nur in den deutschen Übersetzungen. Jedwede Sorge war
aber total unbegründet – es war einfach mein Stephen King, das Leseerlebnis war
toll.
Auch
diesmal zeichnet er sich einfach mit seiner Charakterentwicklung aus. Die
Charaktere sind so echt und so plastisch, dass man wirklich das Gefühl hat, es
geht um reale Menschen, die man kennen (und lieben!) lernt. The Outsider liest
sich in weiten Teilen wie ein Thriller, ist unglaublich spannend und man
fiebert mit jedem Satz mehr mit. Besonders gruselig ist es eigentlich nicht.
Aber unglaublich spannend. Trotzdem habe ich mich bei einer Szene so sehr
gegruselt wie lange nicht. Ich habe tatsächlich das Buch kurz absetzen und
tiiieeeef Luft holen müssen (am späten Abend, in meinem Lesesessel, nur das
Licht der Leselampe, ansonsten stockfinster und still – durchaus möglich, dass
sich das Gruselgefühl dadurch noch verstärkt hat ;-) ). Es hat mich richtig geschüttelt und
dann noch begeisterter weiterlesen lassen.
Stephen King
zeigt uns in seinem neuesten Wert, dass auch die besten Menschen Fehler machen
und falsche Entscheidungen treffen. Schlimme, falsche Entscheidungen, die den
Menschen deswegen aber nicht weniger wertvoll oder sympathisch machen. Guten Menschen
passieren schlimme Dinge und auch gute Menschen können „schuldig sein“, die
Verantwortung für schlimme Dinge tragen.
Terry
Maitland und vor allen Dingen Ralph Anderson gehören jetzt jedenfalls mit in
die Riege meiner absoluten Lieblingscharaktere.
Auch
alte Bekannte treffen wir in dieser Geschichte wieder. Wen, werde ich nicht
verraten. Dafür fand ich diese Überraschung einfach selbst zu schön! Ich bin
froh, dass ich es vorher nicht wusste.

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