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Gibt es einen Leselifestyle?

Wenn das Lesen einen so großen Stellenwert hat und so viel Raum einnimmt, wie es beispielsweise bei mir der Fall ist, sind Bücher und Lesen nicht einfach nur ein liebgewonnenes Hobby. Es ist ein Lifestyle. Schöne Bücher brauchen schöne Regale, schöne Regale brauchen einen tollen Platz an dem sie stehen und natürlich auch schöne Deko. Dann gibt es ja auch noch so viele tolle Accessoires rund ums Lesen, begonnen bei Lesezeichen, über Buchstützen,Funkopops und weitere Merchandise-Dingsis, hin zu Lesesesseln, Leselampen, Büchertaschen und und und. Ich kann mich tatsächlich so glücklich schätzen, dass ich ein Bücher- und Kreativzimmer mein Eigen nennen und mich darin nach Lust und Laune austoben kann. Ich sag euch, manchmal würde ich sogar gerne darin schlafen ;-) Neben dem Lesetagebuch, in dem die gelesenen Bücher, eine Kurzbewertung und Leseeindrücke festgehalten werden, habe ich noch eine App, in der ich alle meine „Regalbücher“ (ungelesene und solche, die so gut waren, dass sie im ...

Die Sache mit der Fotografie

Schon seit ich klein bin, interessiere ich mich für Fotografie.  Ich weiß noch genau wie mein Opa mir mit den besten Absichten zum Geburtstag - ich denke es war mein achter oder neunter - eine analoge (natürlich analog, immerhin war das Ende der 80er) Kamera mit tausenden Einstellmöglichkeiten schenkte. Eine ältere gebrauchte Kamera, die teuer und auch richtig gut war, glaube ich... Denn mich hat das natürlich total überfordert und eingeschüchtert, zumal gemeinsam mit der Kamera nicht etwa eine kindgerechte Erklärung mitgeliefert wurde und mein Opa selbst auch weniger Ahnung hatte, als er dachte.   Mein erstes Erlebnis mit der Fotografie hat mich also eher abgeschreckt und ich dachte, ich hätte einfach nicht das Zeug dazu.  Lange Zeit in meinem Leben habe ich - unabhängig von der Fotografie - gedacht, dass ich eben einfach nicht kreativ bin. Das wurde mir in meiner Jugend (eben auch nach dem viel zu frühen Tod des besagten Opas) so vermittelt und ich habe ...

Bloggen oder nicht bloggen, das ist hier die Frage

Gerade erst begonnen und schon wird’s wieder still hier…  Vielleicht ist es ein Phänomen dieser „Szene“ und der schnelllebigen Internetwelt, jeder kann alles ausprobieren und das auch noch zu jeder Zeit und irgendwie hat ja auch jeder etwas zu sagen. Nach der ersten Euphorie bemerkt man dann, dass ein Blog auch gepflegt werden will und vielleicht gehen einem dann auf einmal doch sehr schnell die Themen aus oder man findet keine Leser oder oder oder. So oder so, das neue Lieblingsprojekt verschwindet ganz schnell wieder in der Versenkung. Keine Themen? Das ist für mich kein Thema! (Grandioses Wortspiel, oder?) Im Gegenteil, ich fühle mich durch meine Themenwahl, mein Blogthema eher zu sehr festgelegt auf ein Thema und dabei habe ich so viel zu sagen, zu so so vielen Themen. Nun habe ich aber ja gelesen, man soll nicht über alles schreiben, sondern sich auf ein Thema beschränken – wegen der Zielgruppe und so. Macht Sinn… ABER es geht nicht nur darum gelesen zu werden, mir je...

Lesemonat April

Besser spät als nie! Hier ist endlich mein Lesemonat April 2018: Bunt gemischt und wirklich gut wars. Der Monat begann mit meinem absoluten Highlight RED RISING . Hierzu bedarf es nicht mehr vieler Worter, eine Rezension findet ihr in einem der vorhergehenden Posts. Vielleicht nur noch so viel an dieser Stelle: Ich habe diese Reihe dermaßen verschlungen, dass mir schon beim Lesen klar war, dass ich mich in Ruhe noch einmal daran setzen werde und ich die ganze Geschichte noch einmal langsamer und mit Bedacht erleben möchte. Tja, bis dahin vergehen aber nicht, wie erwartet, einige Monate, sondern nur sehr wenige Wochen, denn aktuell habe ich mir Band 1 als Hörbuch heruntergeladen und bin schon wieder tief in Darrows Welt eingedrungen. :-) Der Friedhof der Kuscheltiere ist ebenso grandios geschrieben wie alle Werke von King und ich mochte das Buch anfangs total gerne. King hat einfach eine Art zu erzählen, dass man die Geschichte nicht nur liest, sondern sie praktisch erlebt. Chara...

REZENSION: "One of us is lying" von Karen M. McManus

ONE OF US IS LYING: Jugendthriller, erschienen im cbj-Verlag als Hardcover, 444 Seiten, 18,50 € Darum geht's: (Klappentext) Ein Toter, vier Verdächtige - und einer von ihnen lügt An einem Nachmittag sind fünf Schüler zum Nachsitzen in der Bayview High versammelt.  Bronwyn: das Superhirn auf dem Weg nach Yale. Addy: die klassische Homecoming Queen. Nate: der Drogendealer. Simon: Urheber der berüchtigten Gossip-App der Highschool. Als Simon plötzlich zusammenbricht und kurz darauf im Krankenhaus stirbt, ermittelt die Polizei wegen Mordes. Simon wollte am Folgetag einen Skandalpost absetzen. Im Schlaglicht: Bronwyn, Addy, Nate und Cooper. Jeder der vier Jugendlichen hat etwas zu verbergen - und damit ein Motiv... Das Buch hat mir erstaunlich gut gefallen, besser als ich erwartet hatte. Es ist kein Pageturner, der einen von Anfang an in seinen Bann zieht. Aber mit jeder Seite wächst man mehr in die Geschichte hinein und plötzlich ist sie gar nicht mehr so oberflächlic...

REZENSION: Red Rising Trilogie von Pierce Brown

Red Rising: dystopische Science-Fiction-Trilogie von Pierce Brown, erschienen als Klappbroschur im Heyne Verlag Band 1: Red Rising (Original: Red Rising) Band 2: Red Rising - Tag der Entscheidung (Original: Morning Star) Band 3: Red Rising - Im Haus der Feinde (Original: Golden Sun) Darum gehts: (Klappentext Band 1) Darrows Welt ist brutal und dunkel. Wie alle Roten schuftet er in den Minen des Mars, um ein         Leben auf der Oberfläche des Planeten möglich zu machen. Doch dann wird seine große Liebe getötet, und Darrow erfährt ein schreckliches Geheimnis: Der Mars ist längst erschlossen, und die Oberschicht, die Goldenen leben in dekadentem Luxus. Darrow schleucht sich in ihre sagenumwobenes Institut ein, in dem die Elite herangezogen wird. Er will einer von ihnen werden - um sie dann vernichtend zu schlagen... Wie so oft, trifft irgendwie alles zu, was im Klappentext steht, aber es stimmt dann doch nicht wirklich. ...

Lese-Highlights 2017

2017 war ein gutes Lesejahr, aber keines voller "Lebens-Lese-Highlights", trotzdem hatte ich eine Menge Spaß, den meisten aber mit: - "Lockwood & Co" von Jonathan Stroud  Ich habe die ganze Reihe in diesem Jahr gelesen. Nachdem ich den ersten schon ziemlich gut fand, hat mich die Reihe dann mit jedem Band mehr überzeugt und in ihren Bann gezogen. Einfach großartig! ...und diese wunderschönen Hardcover sind ein echter Hingucker im Regal! - Ava Dellaira: Love Letters to the Dead Eine in Briefen erzählte Geschichte eines jungen Mädchens, dessen Schwester gestorben ist. Das Besondere: Laurel schreibt nicht ihrer Schwester, sondern berühmten (verstorbenen) Persönlichkeiten, beginnend mit Kurt Cobain. Herzzerreißend traurig und so wunderschön!! - Ursula Poznanski: Saeculum Mein erster Poznanski und gleich ein Volltreffer. Mir hat alles gefallen und ich kann gar nicht sagen warum. Es war das Setting und vor allem die Stimmung. Das Buch hat Riesenspaß gemacht ...